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Zeitungs- und Presseberichte:
Warengenossenschaften bündeln ihre Kräfte
12.05.2010
„Raiffeisen Südwestfalen eG“ entsteht aus der Verschmelzung der Raiffeisen Märkisches Sauerland und Ennepetal-Schwelm.
In ihrem Verschmelzungsvertrag haben beide Genossenschaften als Ziel die Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die langfristige Existenzsicherung festgeschrieben. Ebenso ist
vereinbart worden, alle Standorte zu erhalten und auszubauen. Der genossenschaftlichen Selbstverwaltung gehören im Vorstand der neuen Genossenschaft Oliver Rassenhövel und Dirk Steinmann aus
Ennepetal an. 11 Mitglieder aus beiden Bereichen bilden den Aufsichtsrat. Unter ihnen sind jetzt Karl Hackenberg und Gerhard Michels. Die Geschäftsführung als hauptamtlicher Vorstand liegt bei Marius
Scholten.
„Hier gehen zwei gesunde Genossenschaften zum richtigen Zeitpunkt zusammen, um ihre Zukunft aktiv zu gestalten“, sind sich Aufsichtsräte und Vorstände sicher. Die Mitglieder schlossen sich nahezu
einstimmig in beiden Genossenschaften dieser Meinung an und verliehen ihrer Überzeugung mit ihrer Abstimmung einen eindrucksvollen Ausdruck. Im Zusammengehen beider Genossenschaften und der damit
verbundenen Bündelung der Kräfte wird der richtige Weg zur Standortsicherung gesehen. Da es sowohl von der Geschäftsführung wie auch vom Vertreter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes
nur positives zu berichten gab, fiel den Mitgliedern hier wie dort der Ver-schmelzungsbeschluss nicht schwer.
Im Halveraner Kulturbahnhof stellte Notar Peter Benninghaus für die Beurkundung Einstimmigkeit fest. Eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen stehen zwar für Schwelm im Protokoll, juristisch haben die
Enthaltungen aber die Bedeutung einer nicht gültig abgegebenen Stimme.
Zuvor hatte Geschäftsführer Marius Scholten den erfolgreichen Jahresabschluss vorgelegt. Danach erzielte die RWG Märkisches Sauerland einen Jahresumsatz von rund 17 Millionen Euro und verbesserte
ihre Ertragslage spürbar. Dank ihres soliden Geschäftsmodells werden der Genossenschaft trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen geordnete Vermögensverhältnisse zugeschrieben. Zusätzliche
zur Dividende in Höhe von 3,5 Prozent auf die Geschäftsguthaben zahlt die Genossenschaft ihren Mitgliedern eine Warenrückvergütung auf ihre Bezugsumsätze.
Auch Aufsichtsratsvorsitzender Fritz Knoche hatte sich in seiner ergänzenden Berichterstattung positiv über die Entwicklung der RWG sowie die Fusionspläne geäußert. Daraufhin stellte die
Generalversammlung den Jahresabschluss fest und erteilte Vorstand sowie Aufsichtsrat Entlastung.
Nach entsprechenden Nominierungen in Ennepetal und den Wahlen in Halver bilden jetzt Oliver Rassenhövel und Dirk Steimann (Ennepetal) sowie Dirk Voß, Joachim Spelsberg, Eberhard Dahlhaus,
Ernst-Ulrich Pühl und Marius Scholten (Märkisches Sauerland) den künftigen Vorstand. Dem Aufsichtsrat der vereinigten Genossenschaft gehören Karl Hackenberg und Gerhard Michels (Ennepetal) sowie
Fritz Knoche, Heiner Höner, Reiner Grafe, Harald Hager, Otmar Schnepper, Wolfgang Abel, Erich-Wilhelm Hefendehl, Thomas Gülicher und Peter Hohage (Märkisches Sauer-land) an.
„Die richtigen Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt“
26.03.10
HALVER ▪ Die Raiffeisengenossenschaften im Märkischen Sauerland mit Sitz in Halver und die Genossenschaft Ennepetal-Schwelm eG planen ihre Zukunft gemeinsam. Sie wollen rückwirkend zum 1. Januar fusionieren. Über die Gründe informierten am Donnerstagabend im Restaurant „Heerwiese“ die Vorstands- und Aufsichtsrats-Vorsitzenden beider Unternehmen.
© Alijah
Unser Bild zeigt (von links) den Vorsitzenden Peter Pastoors, Aufsichtsratsvorsitzenden Fritz Knoche und Geschäftsführer Marius Scholten von der Raiffeisengenossenschaft Märkisches Sauerland, den Aufsichtsratsvorsitzenden Oliver Rassenhövel und den Vorsitzenden Bernd Kettler von der Genossenschaft Ennepetal-Schwelm sowie Heinz-Werner Melchers vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband.
Wie Geschäftsführer Marius Scholten (Halver) mitteilte, sei es Ziel der Fusion, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der benachbarten Genossenschaften und ihrer Mitglieder in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zu stärken, die Arbeitsorganisation beider Unternehmen zu verbessern sowie die genossenschaftliche Leistungspalette den agrarpolitischen Rahmenbedingungen und den Bedürfnissen der Mitglieder und Kunden anzupassen.
„Jetzt kommen die richtigen Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt zusammen“, zeigte sich Geschäftsführer Marius Scholten von der angestrebten Fusion überzeugt und verwies auf sich nahezu optimal ergänzende Geschäftsstrukturen der beiden Genossenschaften. Scholten: „Wir fusionieren aus einer Position der Stärke heraus, um den Geschäftserfolg langfristig zu sichern“. Die Verschmelzung schaffe die Voraussetzungen, um den genossenschaftlichen Förderauftrag möglichst optimal zu erfüllen.

